Basics für Coaching

Beim coachen muss man "von und vom" Coaching fundiert Ahnung und einen geübten Umgang haben. Das Wort 'Coaching' bezeichnet Inhalt und Verpackung zugleich, Nutzen und Angebot, Profil und Begrenzung.

Was professionelles Coaching respektvoll, jedoch eindeutig verdeutlicht: Alles, was nicht Coaching ist. Darin muss konsequent eine abgrenzende Haltung eingehalten werden, welche diesen Standpunkt in Klarheit und Selbstsicherheit vertritt. Man muss sagen können: "Das gehört nicht ins Coaching / das ist kein Coaching / das lehne ich als Coach ab."

Die humannessBasics 3 umfassen den praktischen Teil, vom Erstkontakt bis zur Vereinbarung, vom Coachingeinstieg bis -abschluss.

 

Coaching, methodisch

Coaching ist für mich, wie wenn ich bildlich ein rohes Ei in der Hand halten würde:

  • Das Aussen, meine Hände, müssen sorgsam damit umgehen.
  • Ich muss viel von der fragilen Schale wissen, um es nicht zu beschädigen.
  • Im Innern gibt es Nahrung und das Heranwachsende.

Als angehende/r Coach wird Ihnen viel anvertraut. Selbst wenn Sie sie unerwartet im Lokal angesprochen und provoziert werden mit "Du, du bist doch Coach - sag mal …". Sie müssen alles Notwendige beisammen und bewusst haben, also präsent, um das rohe Ei zu jeder Zeit unbeschadet zu halten, vor, während und nach dem eigentlichen Auftrag.

Methodisch lernen Sie den professionellen und souveränen Umgang mit Kunden und Klientinnen und Klienten.

Sie lernen eine Anzahl Methoden, welche den Kern im Ei entstehen und wachsen lassen. Ganz im Sinne Sokrates leisten Sie fürs Ei wie dessen Inhalt "Hebammenkunst", Mäeutik (griech.). Sie lernen das Wissen von Coaching und Sie lernen das Wissen vom Coaching.

 

Coaching Setting

Wann genau etwas als das Coaching-Setting bezeichnet wird, kann unterschiedlich betrachtet werden. In meinen Augen gehört alles zum Setting, was vereinbart wurde und was auf seine Art und Weise den Coachingprozess der Klienten begünstigt und voranbringt. Ein Ansatz ist das Coach-Coachee-Verhältnis als Konzept.

 

Coaching Prozess

Zuerst sind unterschiedliche Prozesse zu kennen. Was unterscheidet den Coachingprozess von therapeutischen, schulischen und angewendet-praktizierten Prozessen, z.B. einer Anwendung als Massage.

Der Coachingprozess kann überschaubar dargelegt und veranschaulicht werden. Doch ist es jederzeit möglich, dass dieser Prozess eine Wendung nimmt und dann in seinem Umfang und seinen Auswirkungen wesentlich größer erscheint.

In heftigen Fällen kann eine Prozessentwicklung zum Abbruch des Coachings führen. Der Abbruch kann sowohl von Seiten der Klientel kommen, als dass es auch Notwendigkeiten gibt, wo man als Coach den Auftrag ablehnen, stoppen, klären oder beenden muss.

 

Coaching Vertrag

Zum professionellen Arbeiten eines Coaches zählt der Coachingvertrag, der mit Klienten vereinbart wird. Hier lernen wir Sinn, Struktur, Inhalt und Umgangsmöglichkeiten mit der Vereinbarung kennen.

 

Coaching Praxis

Zwischen der Ausbildung zum Coach und dem Coachen selbst besteht für viele Teilnehmende ein großer Schritt. Und den kann man einfach nur überwinden.

Praxis kann erzählt, gezeigt, eingebracht, demonstriert, veranschaulicht, geübt, trainiert und auch 'erscheitert' werden - doch zuletzt ist man mit dem rohen Ei alleine. Etwas dramatisch gesagt, ist man als Coach sogar "ohne rohes Ei in den Händen" eher alleine.

Da bedarf es der Souveränität, den eigenen Weg zu beschreiten, als würde man alleine lossegeln. Damit muss man klarkommen.

Coaching in der Praxis besteht aus vielen Komponenten - es ist das Ziel, dass Sie konkret und manifest werden können um vom Lernen ins Anwenden zu kommen.